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Neues Fränkisches Seenland

Anfahrt über Schwäbischen Wald, Rückfahrt über Franken

Start in Nord-Württemberg (Heilbronn) - ca. 360 km
N e u e s    F r ä n k i s c h e s    S e e n l a n d
Den Stuttgartern, und allgemein den Badenern und Württembergern ist das Neue Fränkische Seenland, das südwestlich von Nürnberg zur dortigen Naherholung zählt, wenig bekannt. Die Gewässer Großer Brombachsee, Altmühlsee, Igelsbachsee, Kleiner Brombachsee, Rothsee, Dennenloher See und Hahnenkammsee bilden das neue, Fränkische Seenland- unser Tourziel - , das erst in den 80er Jahren mit der Aufstauung des großen Brombachsees so richtig aktuell wurde. Eine Bikerausfahrt ist dieser Landstrich allemal wert, nicht zuletzt, um auch das wunderschöne Tal der Altmühl kennen zu lernen, das nordöstlich von Rothenburg beginnt und einige Kilometer nach der Universtätsstadt Eichstädt in die Donau mündet.

Großer Brombachsee - ca. 5 x 2 km groß


Schiffsrundfahrt auf dem Großen Brombachsee, Abfahrt u.a. in Ramsberg


Unsere Fahrt beginnt in Heilbronn, ein zentraler Punkt, der von Nordwürttemberg/Nordbaden gut zu erreichen ist. Natürlich ist der Einstieg variabel und kann auch mit einer anderen Routenführung kombiniert werden. Wir verlassen Heilbronn, die Hauptstadt der Region Hohenlohe-Franken und des schwäbischen Unterlandes in Richtung Autobahn Stuttgart, unterqueren diese und erreichen mit dem Ort Löwenstein schon Ausläufer des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Für eine erste Pause lohnt ein Besuch von
Schwäbisch Hall
Die Stadt Schwäbisch Hall, die im fränkischen Teil von Württemberg liegt, wird in den ältesten Urkunden nur "Hall" genannt. Dieses Wort wird oft als keltischer Begriff für Salz gedeutet, kommt aber wahrscheinlich aus dem Westgermanischen und bedeutet "unter  Hitzeeinwirkung austrocknen", was sich auf das Salzsieden in der Saline beziehen dürfte. Der historische Stadtkern und die Brücken
über den Kocher sind sicher einen kurzen (und auch längeren) Aufenthalt wert. Das typische Gebäck, die Haller Doovele, sind für einen kurzen Engergiekick vielleicht ganz gut geeignet, der Name leitet sich von "David" ab. Das nur nebenbei erwähnt, dass sich niemand falsche Gedanken über die netten Haller Bürger macht.
Wir verlassen Schwäbisch Hall in Richtung Vellberg. Der staatlich anerkannte Erholungsort an der Bühler ist unsere nächste Etappe, von dort aus orientieren wir uns nach Crailsheim und erreichen von dort aus nach etwas mehr als 20 Kilometern die ehemals Freie Reichsstadt
Dinkelsbühl
Dieses Touristenziel liegt an der Wörnitz im Südosten der Frankenhöhe. Die Wörnitz bildet eine flache, dreieckige Talmulde aus, die von der Dinkelsbühler Altstadt nahezu komplett ausgefüllt wird. Einen Besuch dieses mittelalterlichen Kleidods dürft ihr nicht verpassen. Wer zu rechten Zeit kommt, kann beim Fest der Kinderzeche sicher viel erleben.
Über Wassertrüdingen, dem ehemaligen Markgrafenstädtchen, das schon zum Landkreis Ansbach gehört, fahren wir in Richtung Gunzenhausen. Wassertrüdigen liegt landschaftlich sehr reizvoll zwischen dem Hesselberg,dem einzigen fränkischen Berg mit Alpenblick, an der Deutschen Ferienstraße Alpen-Ostsee, den bewaldeten Höhen des Oettinger Forstes und den Ausläufern des Hahnenkammes im lieblichen "Wörnitztal".  Nach Gunzenhausen erreichen wir Langlau am Kleinen Brombachsee. Hier ist das Seehotel ein Geheimtipp zur Übernachtung. Nicht ganz billig, aber wer es sich gönnen möchte, hat sicher einen guten Aufenhalt für Speis und Trank und für einen abendlichen Spaziergang am Wasser gefunden.
Die Rückfahrt führt uns vorbei am Altmühlsee nach Muhr und Herrieden nach Leutershausen. Wer möchte, kann gern den Schlenker über die Kreisstadt Ansbach machen nund das dortige Schloss besichtigen.
Schillingsfürst
Mit der Gründung der Königreiche Bayern und Württemberg wurde das Fürstentum Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst aufgelöst. Die Besitzungen um Schillingsfürst kamen zu Bayern.Einen Besuch, idealerweise zur Kaffeestunde lohnt im Schloss Schillingsfürst. Dort befindet sich auch der Bayerische Jagdfalkenhof.
Auf ruhigen Nebenstraßen führt die Route nun nach
Rothenburg ob der Tauber
Dieser Inbegriff des Mittelaters und des Geschehens im Dreißigjährigen Krieg ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Ansbach, Franken, Bayern. Rothenburg ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt aus dem Mittelalter mit vielen verschachtelten Gässchen und kleinen Plätzen, umstanden von Fachwerkhäusern. Sie ist ein Anziehungspunkt für Touristen und dient als hauptsächliches Vorbild für eine "typische deutsche Stadt" (Motive werden vor allem gerne in asiatischen Filmproduktionen verwendet). Trotz der strikten Denkmalschutz- Vorschriften in der Altstadt ist Rothenburg keine reine Museumsstadt oder ein Mittelalter-Freizeitpark. Den eigentlichen Reiz macht vielmehr die Authentizität der Altstadt in Kombination mit der lebendigen, modernen Stadt hinter den Fassaden aus.Rothenburg o.d.T. bietet neben Hotels und Gasthöfen auch einen nahegelegenen Campingplatz sowie eine Jugendherberge, die im größten mittelalterlichen Gebäude der Stadt untergebracht ist.
Tauber abwärts bietet sich die Besichtigung des eindrucksvollen Marienaltars von Tilman Riemenschneider in der Herrgottskirche ca. 1 km südlich der Stadt Creglingen an. Dieses 1487 geschaffene Retabel ist eines der wichtigsten Werke mittelalterlicher Holzbildhauerkunst.
Nächster Höhepunkt auf diesem Taubertalabschnitt ist das Weikersheimer Renaissanceschloss mit Parkanlage und Museum, in dem auch die Musikakademie Jeunesses Musicales Deutschland untergebracht ist.  Bei Bad Mergentheim verlassen wir das Taubertal und erreichen über einen Sattel das Jagsttal. Ein weithin sichtbarer Anziehungspunkt ist das
Kloster Schöntal
Das Kloster Schöntal, eine ehemalige Zisterzienserabtei, wurde 1157 als Filialkloster des Klosters Maulbronn gegründet.  Unter Abt  Knittel  wurde, geplant von Johann Leonhard Dientzenhofer, die Barockkirche gebaut, in welcher Götz von Berlichingen begraben ist. Sehenswert ist nicht zuletzt das von Balthasar Neumann entworfene Treppenhaus im Haupthaus des Klosters.
Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt Heilbronn. Der Ausklang dieser schönen Rundfahrt findet die weitere Fortsetung im Jagsttal entsprechend weiter zur Heimwegroute.
motorradausfahrt.de wünscht allen Bikern eine genüssliche Ausfahrt, wunderschönes Wetter, gute Laune und natürlich immer eine
"schrottfreie", gesunde Heimkehr.


Touren-Tipps
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